Jan . 29 . 2013

Klimaschutz und Fahrkomfort durch Elektrofahrzeuge in Einklang bringen

Spazierengehen an viel befahrenen Straßen, das Leben in Wohnungen an Hauptverkehrsadern: Das sind nur zwei Situationen, in denen die Betroffenen wohl manches Mal die Autos mit Verbrennungsmotor verfluchen. Es gibt nur zwei Wege, diese Ballungszentren für Abgase und Feinstaubbelastung zu eliminieren: Den Verzicht auf die Fahrzeuge im Allgemeinen – was angesichts der heutigen Notwendigkeit jeglicher Mobilität undenkbar geworden ist – oder das langsame, aber konsequente Umstellen auf Elektrofahrzeuge. Das Elektroauto als solches hat noch lange nicht die Qualitäten, die es haben müsste, um das Diesel- oder Benzinfahrzeug und die Kollegen mit Gasmotor zu ersetzen; dazu fehlt es noch an Reichweite, an Leistung und damit Alltagstauglichkeit. Dennoch gibt es für jede Art von Elektroauto Elektromotoren die immer leistungsfähiger werden – und die Entwicklungen werden vorangetrieben und gefördert, um das Einsatzgebiet für die Elektrofahrzeuge immer weiter auszubauen. Ein nicht zu verachtender Marktanteil entfällt heute bereits auf wendige, effiziente Nutzfahrzeuge, kleine Stadtautos und Zweiräder, allesamt mit Elektromotor ausgestattet und damit gleichzeitig klimafreundlich und mit modernem Komfort für den Fahrer verbunden.

Wann rechnet sich für mich ein Elektroauto?

Einmal ohne die Faktoren der Reichweite und damit auch der dauerhaften, unbeschränkten Verfügbarkeit betrachtet, ist das Dieselfahrzeug für gefahrene 100 Kilometer etwa doppelt so teuer, wie das Elektroauto; dabei werden hier beispielhaft ein Dieselpreis von 1,45 Euro je Liter und ein Strompreis von 25 Cent pro Kilowatt angesetzt. Damit ist schnell klar, dass man unter Umständen mit dem Elektroauto über das Jahr gesehen ein kleines Vermögen einsparen kann.  Allerdings muss das Elektrofahrzeug auch zu den täglichen Gewohnheiten passen. Wer zum Beispiel einen Arbeitsweg von etwa 20 Kilometern hat, ansonsten wenig bis gar nicht fährt, kommt mit einem durchschnittlichen Elektroauto bestens zurecht. Die Hausfrau, die zum Einkaufen fahren und ihre Kinder zu Terminen bringen muss, ebenso, gleichfalls der Rentner, der sich die meisten seiner Wege frei einteilen kann. Wer jedoch täglich viele Kilometer fährt, ohne ausreichende Pausen zum Laden der Akkus, muss bisher auf das Elektroauto verzichten. Nimmt man einmal den Faktor der Unterhaltskosten abseits der Energie, fällt besonders ins Auge, dass bis auf das Erneuern der Batterien nach etwa 500 Ladezyklen die Wartungskosten der Elektromotoren äußerst niedrig sind und damit auch unter diesem Aspekt günstiger gefahren werden kann.

Comments are closed