Router ab und zu neu starten
Das Netzwerk zu Hause oder im Büro ist immer über einen Router geschaltet. Er sorgt dafür, dass alle Computer, die für die Nutzung des Netzwerks vorgesehen sind, und deren Nutzer die erforderlichen Kennwörter besitzen, über einen Internetanschluss und ein gemeinsames Netzwerk miteinander kommunizieren können. Man gibt auf jedem Rechner die Ordner oder Drucker beziehungsweise Datenbanken frei, die man teilen möchte, um es einfacher zu machen, darauf zuzugreifen oder etwas auszutauschen. Es besteht die Möglichkeit, Gastzugänge einzurichten, die nur einen beschränkten Zugriff haben, natürlich aber auch die Option, das Netzwerk ungeschützt zu lassen, was allerdings nicht ratsam ist. In der Regel trennt der Router die Internetverbindung nach 24 Stunden des Betriebs von selbst. Dieser Zeitpunkt kann selbst bestimmt werden, sodass man nicht mitten in der wichtigsten Arbeit vom 24-Stunden Stopp unterbrochen wird.
Die meisten Router haben einen Knopf mit der Aufschrift „Reset“. Drückt man diesen, trennt sich das Internet, der Router fährt sich herunter und wieder hoch. Das Gleiche passiert auch bei einem absichtlich oder unabsichtlich herbeigeführten Stromausfall. Danach erhält man unter Umständen eine neue IP, was aber meist keine Probleme bereitet. Setzt sich der Router nun auf die Werkseinstellungen zurück, müssen die Sicherheitsdaten des Providers neu eingegeben werden. Auch die Verschlüsselung vom W-Lan wird zurückgesetzt. Manchmal geschieht es, dass Router sich „aufhängen“. Dann ist ein Reset die Lösung für das Problem. Router, die keinen Reset Knopf aufweisen, müssen neu gestartet werden, indem man sie vom Stromnetz trennt, einige Zeit wartet und dann wieder einsteckt. Der Reset in einer Firma sollte, außer in Ausnahmefällen, nicht dann stattfinden, wenn mehrere User gerade das Internet benutzen, sondern nach Feierabend. In der Familie hilft eine kurze Rücksprache, ob der Neustart gerade möglich ist.