Jun . 29 . 2012

Unterschiede zwischen Heim-PC und Industriecomputer

Auf den ersten Blick erscheinen die Unterschiede zwischen einem Heim-PC und einem Industrierechner eher marginal. Beim genaueren Betrachten stellen wir jedoch schnell fest, dass die Anforderungen, denen ein Industriecomputer oftmals gewachsen sein muss, schon ganz spezielle sein können und eine besondere Relevanz haben.

Die Entwicklung der Heim-Computer ging einher mit der Entwicklung von Computerspielen und Spielkonsolen, was sich natürlich mit den Jahren verändert hat und die Heim-Computer von heute haben einen sehr hohen Standard.

Besonderen Bedingungen standhalten

In den Hauptfunktionen sind die Unterscheide zwischen den Heim-PCs und den Industrierechner eigentlich eher gering: Gehäuse, Prozessor, Mainboard, Netzteil, Massenspeicher und so weiter sind sowohl beim Industriecomputer als auch beim Heim-Computer vorhanden. Allerdings fangen die Unterschiede bereits bei der Beschaffenheit des Gehäuses an. Die äußere Hülle beim Industriecomputer muss unter Umständen besonderen Bedingungen standhalten. Das können zum Beispiel große Hitze oder Kälte, Erschütterungen oder Vibrationen, Nässe und Staub sein. Auch der Monitor des Rechners muss diesen Einflüssen natürlich gewachsen sein und darum kann es auch sein, dass ein herkömmlicher Monitor nicht ausreichend ist, sondern der Nutzer stattdessen einen Industriemonitor für seine Arbeit benötigt.

Spezialcomputer für spezielle Anforderungen

Da ein relativ großer Markt für Industrierechner vorhanden ist, gibt es zahlreiche Unternehmen, die sich auf die Konstruktion dieser Rechner spezialisiert haben. Bei diesen Unternehmen können die Kunden aus der Industrie oder auch aus der Medizintechnik Computer entwickeln lassen, die genau auf ihre Anforderungen abgestimmt sind, denn eine störungsfreie und reibungslose Funktion der Computer ist diesen Bereichen erheblich wichtiger als im Office oder gar im privaten Bereich.

Okt . 8 . 2010

Das Computer System in einer Spedition

Moderne Logistik bedeutet auch zugleich, nicht auf Computer verzichten zu können. Die Computertechnik vereinfacht so vieles, gerade in diesem Bereich, dass es kaum noch vorstellbar wäre, ohne sie zu arbeiten. Man beginne einmal beim LKW selbst. Der Fahrer muss seine Fahrerkarte in den Fahrtenschreiber legen, der digital ausgelesen wird. Diese Daten helfen bei der Lohnbuchhaltung, bei der Disposition neuer Aufträge und sind somit nicht nur für die Polizei zu Kontrollzwecken sehr wichtig, sondern auch für die Verantwortlichen in einem Betrieb. Aus den Daten der gefahrenen Kilometer – in Abhängigkeit zu den Auftragsbüchern und den Umsatzzahlen – können zum Beispiel Dieselverbrauch, neue Mitarbeiter, zusätzliche Fahrzeuge und andere Details für kommende Monate errechnet werden. Wird in der Lohnbuchhaltung nicht pauschal, sondern nach Stunden abgerechnet, kann auf die Minute genau bestimmt werden, wie lange der Fahrer in einem Abrechnungszeitraum unterwegs war.

Die Fahrzeuge sind mit einem GPS System ausgestattet, das dem Disponenten im Zweifelsfalle sogar sagen könnte, wo sich der LKW gerade befindet. Ohne lange mit dem Fahrer Kontakt aufzunehmen, können Anliefertermine errechnet werden, denn die Signale lassen sich mit dem Navigationssystem auf dem firmeninternen Rechner koordinieren. Staus und Verzögerungen, Notfälle und andere Ausnahmesituationen sind somit schneller erkennbar – man kann viel effizienter planen und die Lenkzeit einteilen und die Kunden bestmöglich zufriedenstellen.

In vielen Speditionen wird auch Lagerhaltung betrieben. Das bedeutet, Waren kommen als Posten in das Lager und werden von dort aus weiter verkauft oder in Kommission genommen. Durch Chipsysteme und Scanner ist es möglich, mit einem Computersystem den aktuellen Bestand vollkommen exakt auf das Stück jederzeit zu erfassen. Zusätzlich kann in einer großen Halle der Standort jeder einzelnen Charge sofort eruiert werden. Ein solches IT System für Lagerhaltung spart Personal und damit bares Geld. Oft sind sogar die LKWs mit der Firma vernetzt, da sie mit internetfähigen Laptops ausgerüstet sind.

Sep . 27 . 2010

Vorteile vom Arbeiten mit zwei Monitoren

Manche Dinge, die man am PC erledigen möchte, sind mit nur einem Monitor wirklich zum Haare raufen. Ständig muss man zwischen Dokumenten beziehungsweise verschiedenen geöffneten Dateien hin und her schalten. Das bedeutet zugleich, jedes Mal die Maus in die Hand zu nehmen, die entsprechende Stelle in der Taskleiste anzuklicken und das minimierte Fenster zu öffnen. Dann arbeitet man weiter, bis der nächste Wechsel erforderlich ist. Das kostet Zeit und nervt; außerdem kann es vorkommen, dass man bei Müdigkeit oder Stress das, was man zum Beispiel bei Wikipedia nachgeschlagen hatte, nicht mehr weiß, bis man es im Word Dokument verarbeiten kann. Es sind nur wenige Sekunden, die das Minimieren und Maximieren in Anspruch nimmt. Dennoch kann bei solcher Vergesslichkeit manches Mal ein Beginn von vorne nötig werden. Das ist mehr als lästig.

Vermieden beziehungsweise deutlich reduziert kann diese missliche Lage durch einen zweiten Monitor werden. Beinahe jede heute erhältliche Grafikkarte bietet Steckplätze für zwei Monitore. Nach der entsprechenden Einrichtung verteilt man die geöffneten Dateien vom Messenger über den Browser bis hin zum Textdokument einfach auf der nun deutlich größeren Fläche. So kann man bequem hin und her schauen, anstatt zu schalten. Mit der Tab-Taste, gemeinsam mit „Alt“ gedrückt, wechselt man übrigens, ohne die Maus zu benutzen, zwischen den Fenstern.

Ob man sich einen deutlich kleineren zweiten Monitor anschafft oder zum Beispiel mit zwei Mal 22 Zoll Widescreen anschafft, macht sicher eine ansehnliche Differenz aus: Je länger man am PC arbeitet, umso komfortabler werden die beiden Monitore im Vergleich zu einem einzelnen, wenn vielleicht auch größeren Bildschirm.